Ibuprofen

Ibuprofen in Ibuprofen

Ibuprofen Atid 400 mg Filmtabletten, 20 St

Anwendungsgebiete
Leichte bis mäßig starke Schmerzen (z.B. Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen) Fieber.

Verpackungsinhalt:
20 Filmtabletten

Hersteller
DEXCEL PHARMA GMBH

UVP
3,95 €

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Worum handelt es sich beim Arzneistoff Ibuprofen?

Ibuprofen, ein Arzneistoff der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), wird zur Behandlung von Fieber, Schmerzen und Entzündungen eingesetzt. Die Handelsnamen sind Ibu 200, 400, 600, 800, Spalt, Dolormin, Dolgit, Imbun, Aktren, Ibuphlogont, Ibudolor, Dolo-Puren etc. Chemisch gehört der Stoff zu den Arylpropionsäuren. Ibuprofen hemmt die Cyclooxygenasen I und II, welche für die Bildung der entzündungsvermittelnden Prostaglandinen verantwortlich sind und wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend. Dabei beträgt die Plasmahalbwertszeit etwa 2 bis 3 Stunden. Die Ausscheidung zu circa zwei Dritteln erfolgt über die Niere sowie über die Leber zu circa einem Drittel.

Wirkung und Dosierung von Ibuprofen

Der Arzneistoff hemmt ein körpereigenes Enzym, die so genannte Cyclooxygenase, welches entscheidend beteiligt an der Prostaglandinen-Bildung ist. Prostaglandine sind so genannte Schmerzmediatoren, welche Funktionen wie Entzündung, Schmerzen und Fieber regulieren und ebenfalls die Blutgerinnung beeinflussen. Auf die Blutgerinnung ist der Einfluss von Ibuprofen jedoch vergleichsweise gering. Beim handelsüblichen Ibuprofen handelt es sich um eine Mischung aus rechts- sowie linksdrehendem Ibuprofen.

Das Arzneimittel ist sowohl in Tablettenform als auch als Saft erhältlich. Die üblichen Dosierungen in Deutschland sind Tabletten mit 200, 400, 600 und 800 mg. Dabei liegt die Tageshöchstdosis bei 2400 mg. In Deutschland ist Ibuprofen in den Dosierungen 200 und 400 mg apotheken- und ab 600 mg rezeptpflichtig. Für Kleinkinder ab 6 Monaten gibt es das Arzneimittel als Saft verschreibungsfrei und unter 6 Monaten sollte Ibuprofen noch nicht angewendet werden oder der Nutzen und das Risiko zumindest sorgsam abgewägt werden. Der Kinderarzt ist dabei der geeignete Ansprechpartner.

Nebenwirkungen Ibuprofen

Allergische Reaktionen wie:
* Hautausschlag in Form von Rötung und/oder Jucken
* Blutdruckabfall
* Schock

Blutungen im Magen-Darm-Trakt oder Leber- / Nierenschäden durch Ibuprofen: Alles NSAR´s dürfen niemals auf nüchternem Magen eingenommen werden. Bei bestehendem Magen- oder Darmgeschwür sollte ein Arzt die Gabe sorgsam abwägen und zusätzlich ein Magenschutzpräparat verordnen. Die Magenschleimhautentzündung wird dabei durch das direkte Aufnehmen des Arzneistoffs über den Magen ausgelöst. Die Aufnahme in Form vom Zäpfchen kann über den Blutweg ebenso eine Magenschleimhautentzündung auslösen. Jedoch ist hierbei die Gefahr geringer. Die Dauereinnahme des Arzneimittels kann ebenso zu Leber- und Nierenschäden führen. Der Einsatz muss insbesondere bei bestehender Leber- oder Nierenerkrankung sorgsam überprüft werden. Bei Dauereinnahme des Arzneistoffs sollten die Leber- und Nierenwerte in regelmäßigen Abständen überprüft werden.

Anwendungsgebiete von Ibuprofen

* Fieber
* Rheumatoide Arthritis, Osteoarthritis, juvenile Arthritis, Arthrose
* Schmerzen des Bewegungsapparates und der Muskeln (Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall etc.)
* Akuter Gichtanfall
* Leichte Migräne, akute Kopfschmerzen oder Spannungskopfschmerzen,
* Zahnschmerzen, Gingivitis, Pulpitis
* Akute Angina
* Menstruationsbeschwerden
* Mittelohrentzündung
* Opiat-Entzug
* Sonnenbrand